Bundesrat will Korruptionsbekämpfung unter den Teppich kehren

Mit Besorgnis wendet sich Transparency International Schweiz (TI Schweiz) in einem offenen Brief an die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte. Grund: Der Bundesrat ignoriert eklatante Mängel bei seinem verwaltungsinternen Anti-Korruptionsgremium und widersetzt sich dringenden Reformen, wie sie namentlich von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) gefordert werden. Mehr noch: Er hat soeben das Mandat des Gremiums ohne substantielle Änderungen um 10 Jahre verlängert – und dies ohne die Öffentlichkeit zu informieren. TI Schweiz appelliert an die Finanzdelegation, die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit der Bund endlich mit einem wirkungsvollen und unabhängigen Anti-Korruptions-Gremium ausgestattet wird. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Transparenz bei juristischen Personen: Schweiz hinkt den führenden Ländern hinterher

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Transparency International den Stand der Umsetzung der G20-Prinzipien zum wirtschaftlich Berechtigten an juristischen Personen auf. Im Ländervergleich hinkt die Schweiz den führenden Ländern in zentralen Bereichen hinterher. Es besteht deshalb dringender Handlungsbedarf, bestehende Gesetzgebungslücken rasch und wirksam zu schliessen. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Gutes Abschneiden der Schweiz im Ranking von Transparency International

Die Schweiz hält sich konstant gut im Ranking des Corruption Perceptions Index (CPI) von Transparency International. Gegenüber dem Vorjahr verliert sie zwar einen Punkt, verbessert sich aber um zwei Ränge und rückt so von Platz 5 auf Platz 3 vor. Dies heisst aber nicht, dass die Schweiz frei von Korruption wäre. Der CPI misst weltweit die Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Geldwäscherei: Erhebliche Schlupflöcher im Schweizer Immobiliensektor

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Transparency International Schweiz auf, dass in der Schweiz erhebliche Schlupflöcher bestehen für den Erwerb von Immobilien mit Geldern illegaler Herkunft. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Der heutige Geltungsbereich des Geldwäschereigesetzes ist ungenügend und muss auf die wichtigsten Akteure des Immobiliensektors ausgeweitet werden. Zudem sollte die Lex Koller verschärft werden. Ferner ist die Datenqualität und Transparenz des Grundbuchs dringend zu verbessern. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Der Bundesrat öffnet im Öffentlichen Beschaffungswesen Tür und Tor für Korruption

In seiner am 15. Februar 2017 verabschiedeten Botschaft zur Totalrevision des Beschaffungsrechts schlägt der Bundesrat vor, Unterlagen im Zusammenhang mit einem Vergabeverfahren inskünftig geheim zu halten. Mit einer solchen Regelung würde die Transparenz im Öffentlichen Beschaffungswesen abgeschafft und damit der Korruption Tür und Tor geöffnet. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Schweiz hält sich konstant gut im Ranking von Transparency International

Korruption – Veröffentlichung des Corruption Perceptions Index (CPI) 2016   Die Schweiz hält sich konstant gut im Ranking des Corruption Perceptions Index (CPI) von Transparency International und rückt von Platz 7 auf Platz 5 vor. Dies heisst aber nicht, dass die Schweiz frei von Korruption wäre. Der CPI misst weltweit die Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Die Schweiz muss mehr tun im Kampf gegen Geldwäscherei

Die Groupe d’action financière (GAFI) erteilt der Schweiz im heute veröffentlichten 4. Länderexamen nicht durchwegs gute Noten. In Übereinstimmung mit der GAFI fordert Transparency International Schweiz deshalb: Der Geltungsbereich des Geldwäschereige-setzes ist zu eng und sollte GAFI-konform ausgeweitet werden auf weitere Tätigkeiten von An-wälten, Notaren, Treuhändern, Buchhaltern und Immobilienhändlern. Ferner müssen die Finanz-intermediäre den gesetzlichen Sorgfaltspflichten endlich besser nachkommen. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Zu grosser Einfluss vermögender Einzelpersonen auf politische Entscheide

Veröffentlichung des Global Corruption Barometer 2016 (GCB)   Die Schweiz schneidet beim neusten Global Corruption Barometer (GCB) im Ländervergleich insgesamt gut ab. Probleme bestehen aber beim Whistleblowing und beim Einfluss von vermögenden Einzelpersonen auf die Politik. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung befürwortet deshalb strengere Lobbying-Regeln, und nach Auffassung von Transparency International Schweiz ist auch der Schutz von Whistleblowerinnen und Whistleblowern dringend zu verbessern. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Global Corruption Report: Sport und Entwicklungen bei der FIFA

Der Global Corruption Report: Sport (GCR) wurde global am 23. Februar 2016 lanciert. TI Schweiz führt am 25. Februar 2016 eine Pressekonferenz durch, die zeitlich mit dem ausserordentlichen Kongress der FIFA vom 24. bis 26. Februar zusammenfällt. Die Informationen konzentrieren sich auf die Frage, inwieweit die Empfehlungen des GCR von TI auf den Reformprozess der FIFA anwendbar sind und was die Schweiz tun muss, um ein attraktiver Gastgeber für internationale Sportverbände zu bleiben. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen