srf.ch, 28.04.2026 – Finanzministerin Karin Keller-Sutter kritisiert das Lobbying der UBS im Zusammenhang mit neuen Regeln für Grossbanken als «nicht so schweizerisch». Hintergrund sind geplante strengere Vorschriften, von denen hauptsächlich die UBS betroffen ist und auf welche sie im Parlament intensiv Einfluss zu nehmen versucht. Laut Urs Thalmann, Geschäftsführer von Transparency Schweiz, ist Lobbying in der Schweiz weitgehend intransparent: Man wisse oft nicht, welche Firmen über welche Kanäle mit welchen Mitgliedern der Bundesverwaltung in Kontakt stehen. Zudem fehle eine klare gesetzliche Regelung dazu, wie viel Lobbying erlaubt ist und wie transparent es durchgeführt werden muss – ein Punkt, den Transparency Schweiz kritisiert, da Stimmbürger:innen ein Recht hätten zu wissen, in wessen Interesse Politik gemacht wird.
