So hebeln Schweizer Bschiss-Gewerbler das System aus

nau.ch, 11.07.2026 – Wirtschaftsbetrug kostet die Schweiz laut Expertinnen und Experten jährlich mehrere hundert Millionen Franken – von gefälschten Spesenbelegen über Serien-Konkurse bis zu klassischer Geldwäscherei, die 2025 über 21’000 Verdachtsmeldungen bei der Meldestelle MROS auslöste. Besonders gefährdet sind Branchen mit schwacher Regulierung, wie Roméa Alonso von Transparency International Schweiz erklärt: « Häufig sind die Finanz- und Beratungsbranche, die Immobilienbranche sowie der Güterhandelssektor in Geldwäschereifälle involviert. Aber auch die Gastronomie und die Dienstleistungsbranche können betroffen sein. » Ein typisches Beispiel sei das Vermischen von Schwarzgeld mit den regulären Einnahmen eines Geschäfts.