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Korruption in der Schweiz
Einführung in die Rechtsgrundlagen und Risikobereiche (Bern 2015)

Dieses Skript soll eine Einführung in die Rechtsgrundlagen und die Risikobereiche der Korruption in der Schweiz vermitteln. Der erste Teil des Skripts beschäftigt sich mit den Fragen, was Korruption genau ist, wie diese wirksam bekämpft werden kann und welches die bestehenden Rechtsgrundlagen sind. Im zweiten Teil wird der Fokus auf die verschiedenen Risikobereiche Politikfinanzierung, Privatwirtschaft, Potentatengelder, öffentliches Beschaffungswesen, Sport und Entwicklungszusammenarbeit gerichtet, welche nach Ansicht von Transparency International Schweiz besonders anfällig auf korrupte Praktiken sind.


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Korruptionsbekämpfung in der Schweiz

Studie zur Rechtsgrundlage und Praxis der kotierten Unternehmen (Bern/Genf, 2011)

Die grössten in der Schweiz kotierten Unternehmen engagieren sich in der Korruptionsbekämpfung. Unterschiede bestehen allerdings bei den konkreten Umsetzungsmassnahmen einer Antikorruptionspolitik. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die vom schweizerischen Gesetz nicht ausreichend geregelt werden. Die rechtliche Unsicherheit muss also behoben werden, damit die Unternehmen in der Korruptionsbekämpfung weitergehen. Dies geht aus der von Ethos gemeinsam mit Transparency International Schweiz veröffentlichten Studie zur Antikorruptionspraxis der grössten in der Schweiz kotierten Unternehmen hervor.


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     ICHRP 2010

Die Broschüre kann auch bei TI Schweiz bestellt werden.



ICHRP 2009

Die Broschüre kann auch bei TI Schweiz bestellt werden.


  • Ledergerber, Zora
    "Whistleblowing" unter dem Aspekt der Korruptionsbekämpfung
    (Bern: Stämpfli Verlag, 2005).

Korruptionsdelikte wie Bestechung, Vetternwirtschaft, Schmiergeldzahlungen und Klimapflege gelangen ohne Hinweise von «Insidern» kaum an die Öffentlichkeit. In der Schweiz wird von einer Dunkelziffer von 97 bis 99 Prozent für Korruption im öffentlichen Bereich und von nahezu 100 Prozent bei Korruption unter Privaten ausgegangen. Da dem Kampf gegen Korruption sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zunehmend mehr Bedeutung beigemessen wird, rücken die entsprechenden Abwehrstrategien wie der rechtliche Schutz von Whistleblowern vermehrt ins Rampenlicht.
 
Whistleblower sind Personen, die an ihrem Arbeitsplatz Zeugen von illegalen oder unethischen Praktiken werden, diese intern melden (internes Whistleblowing) oder an die zuständigen Stellen bzw. an die Öffentlichkeit tragen (externes Whistleblowing). Trotz ihrem wichtigen Beitrag bei der Aufdeckung von illegalen Praktiken müssen Whistleblower häufig mit negativen Konsequenzen für ihr Handeln rechnen. Sie gelten als illoyal und werden als Denunzianten beschimpft, schikaniert, angeklagt oder entlassen.
 
Aus diesen Gründen werden weltweit Anstrengungen zum Schutz von Whistleblowern unternommen. Verschiedene internationale Konventionen wie die UNO-Konvention gegen Korruption oder die Zivilrechtskonvention des Europarates enthalten Schutzbestimmungen. Organisationen wie die Internationale Handelskammer oder Transparency International haben Richtlinien für einen angemessenen Umgang mit Whistleblowern erarbeitet. Südafrika, Neuseeland und Südkorea erliessen Schutznormen, und England setzte 1999 mit dem Public Interest Disclosure Act ein «Modell»-Whistleblowing-Gesetz in Kraft. Die USA verschärften aufgrund von Wirtschaftsskandalen ihre Whistleblower-Gesetzgebung (Sarbanes-Oxley Act), und sogar in Japan debattiert das Parlament über die Einführung von Whistleblowing-Erlassen.
Im Gegensatz dazu existieren in der Schweiz keine speziellen Schutznormen für Whistleblower.

  • Bertrand Perrin
    La répression de la corruption d'agents publics étrangers en droit pénal suisse

    (Bâle: Helbing Lichtenhahn, 2008)

La Suisse a ratifié la Convention de l’OCDE sur la lutte contre la corruption d’agents publics étrangers dans les transactions commerciales internationales et la Convention pénale contre la corruption du Conseil de l’Europe. En 2008, elle est engagée dans le processus d’approbation de la Convention des Nations Unies contre la corruption. A la lumière de ces textes internationaux, l’ouvrage présente, sous tous leurs aspects, les enjeux de la lutte contre la corruption d’agents publics étrangers en droit pénal suisse.

Präsentationsflyer der Disseration von B. Perrin

  • Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti
    Whistleblowing, Problèmes et perspectives

    AJP/PJA 8/2007, p. 981 – 1001.
  • Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti
    Whistleblowing en Suisse, constats d'insuffisance et besoin de réglementation

    Jusletter du 7 janvier 2008. (Weblaw)
  • Carlos Jaico Carranza / Sébastien Micotti
    Whistleblowing – aspects choisis dans le domaine bancaire

    Revue de l’Avocat / AnwaltsRevue 2/2008, p. 67 – 74.
  • Peel Michael
    Cost of turning a blind eye to graft, interview with Jean-Pierre Méan

    Financial Times, 9th of April 2008 (Complete article)


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