Ungenügendes Anti-Korruptionsgremium des Bundes – Die EFK bestätigt grossen Reform- und Handlungsbedarf

Die Eidgenössische Finanzkontrolle kommt in einem heute veröffentlichten Bericht zum Schluss, dass bei der bundesinternen Arbeitsgruppe zur Korruptionsbekämpfung erhebliche Mängel bestehen und tiefgreifende Reformen notwendig sind. Transparency International Schweiz teilt diesen negativen Befund und fordert Bundesrat und Parlament auf, endlich ein wirkungsvolles und unabhängiges Anti-Korruptionsgremium zu schaffen, um die Korruptionsbekämpfung in der Schweiz zu verbessern. Zur Medienmitteilung Zum offenen Brief Weitere Medienmitteilungen

Schweizer Geschäfte im Halbdunkeln: Eklatante Schlupflöcher für Geldwäscherei

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Transparency International Schweiz auf, dass die Schweizer Geldwäschereigesetzgebung erhebliche Lücken aufweist. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Der heutige Geltungsbereich des Geldwäschereigesetzes ist ungenügend und muss zukünftig auch solche heiklen Schattengeschäfte umfassen, die beispielsweise von Anwälten, Notaren, Immobilienmaklern sowie Kunst- und Luxusgüterhändlern erbracht werden. Zur Medienmitteilung Zum Bericht Weitere Medienmitteilungen  

Lobbying und Interessenskonflikte im Parlament: Vieles bleibt im Dunkeln

Heute hat der Nationalrat über mehrere Anpassungen des Parlamentsrechts entschieden. Es zeichnet sich ein Minimalkompromiss ab, bei dem das ursprüngliche Ziel der Vorlage – mehr Transparenz und weniger Korruptionsrisiko im Parlament – auf der Strecke bleibt. Für die Bürgerinnen und Bürger bleibt weiterhin viel zu oft im Dunkeln, welche Akteure mit welchen Mitteln die politischen Entscheide im Bundesparlament mitbestimmen. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Bundesrat will Korruptionsbekämpfung unter den Teppich kehren

Mit Besorgnis wendet sich Transparency International Schweiz (TI Schweiz) in einem offenen Brief an die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte. Grund: Der Bundesrat ignoriert eklatante Mängel bei seinem verwaltungsinternen Anti-Korruptionsgremium und widersetzt sich dringenden Reformen, wie sie namentlich von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) gefordert werden. Mehr noch: Er hat soeben das Mandat des Gremiums ohne substantielle Änderungen um 10 Jahre verlängert – und dies ohne die Öffentlichkeit zu informieren. TI Schweiz appelliert an die Finanzdelegation, die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, damit der Bund endlich mit einem wirkungsvollen und unabhängigen Anti-Korruptions-Gremium ausgestattet wird. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Transparenz bei juristischen Personen: Schweiz hinkt den führenden Ländern hinterher

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Transparency International den Stand der Umsetzung der G20-Prinzipien zum wirtschaftlich Berechtigten an juristischen Personen auf. Im Ländervergleich hinkt die Schweiz den führenden Ländern in zentralen Bereichen hinterher. Es besteht deshalb dringender Handlungsbedarf, bestehende Gesetzgebungslücken rasch und wirksam zu schliessen. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Gutes Abschneiden der Schweiz im Ranking von Transparency International

Die Schweiz hält sich konstant gut im Ranking des Corruption Perceptions Index (CPI) von Transparency International. Gegenüber dem Vorjahr verliert sie zwar einen Punkt, verbessert sich aber um zwei Ränge und rückt so von Platz 5 auf Platz 3 vor. Dies heisst aber nicht, dass die Schweiz frei von Korruption wäre. Der CPI misst weltweit die Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Geldwäscherei: Erhebliche Schlupflöcher im Schweizer Immobiliensektor

In einem heute veröffentlichten Bericht zeigt Transparency International Schweiz auf, dass in der Schweiz erhebliche Schlupflöcher bestehen für den Erwerb von Immobilien mit Geldern illegaler Herkunft. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Der heutige Geltungsbereich des Geldwäschereigesetzes ist ungenügend und muss auf die wichtigsten Akteure des Immobiliensektors ausgeweitet werden. Zudem sollte die Lex Koller verschärft werden. Ferner ist die Datenqualität und Transparenz des Grundbuchs dringend zu verbessern. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Der Bundesrat öffnet im Öffentlichen Beschaffungswesen Tür und Tor für Korruption

In seiner am 15. Februar 2017 verabschiedeten Botschaft zur Totalrevision des Beschaffungsrechts schlägt der Bundesrat vor, Unterlagen im Zusammenhang mit einem Vergabeverfahren inskünftig geheim zu halten. Mit einer solchen Regelung würde die Transparenz im Öffentlichen Beschaffungswesen abgeschafft und damit der Korruption Tür und Tor geöffnet. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen

Schweiz hält sich konstant gut im Ranking von Transparency International

Korruption – Veröffentlichung des Corruption Perceptions Index (CPI) 2016   Die Schweiz hält sich konstant gut im Ranking des Corruption Perceptions Index (CPI) von Transparency International und rückt von Platz 7 auf Platz 5 vor. Dies heisst aber nicht, dass die Schweiz frei von Korruption wäre. Der CPI misst weltweit die Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor. Zur Medienmitteilung Weitere Medienmitteilungen