Korruptionsbekämpfung: Die Schweiz tritt auf der Stelle

Bern, 23. Januar 2020 – Die Schweiz bleibt bei der Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor praktisch unverändert. Im neuesten ländervergleichenden Ranking des Corruption Perceptions Index (CPI) von Transparency International büsst sie im Vergleich zum Vorjahr bei gleicher Gesamtpunktzahl einen Platz ein und belegt neu Rang 4, zusammen mit Schweden und Singapur. Trotz dem weiterhin guten Resultat tritt die Schweiz bei der Korruptionsbekämpfung aber auf der Stelle, vor allem in Bereichen, die vom CPI gar nicht erfasst sind: So bestehen erhebliche Mängel bei der Transparenz in der Politikfinanzierung, beim Schutz von Whistleblowern, bei der Geldwäschereibekämpfung und der Bestechung in Privatwirtschaft und Sport.

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