« Les plus grands lobbyistes, ce sont les parlementaires eux-mêmes »

RTS La Matinale Dans une démocratie où les citoyens demandent toujours plus de transparence, le flou qui règne autour du lobbying dans le Parlement suisses pose problème. « Encore trop souvent le lobbying pêche par un manque de transparence, l’absence de réglementation et le poids excessif de certains intérêts particuliers », explique le président de Transparency International Suisse Eric Martin – exigeant un registre pour les lobbyistes. « Les plus grands lobbyistes, ce sont les parlementaires eux-mêmes. En tant que parlementaire, vous êtes censé représenter l’intérêt public. Si vous avez des mandats grassement payés, vous allez voter différemment au Parlement. C’est normal que le public le sache », martèle Eric Martin.

Korruption: Wenn der Polizist die Busse selber kassiert

Neue Zürcher Zeitung – Zwei aufsehenerregende Fälle aus Zürich zeigen, dass auch die Schweiz gegen das Phänomen von sogenannter « petty corruption » von Staatsangestellten nicht gefeit ist. Für Alex Biscaro von Transparency International Schweiz ist auch die « Kleinstbestechung » in keinster Weise ein Kavaliersdelikt, ganz im Gegenteil: « Jedes korrupte Verhalten von Staatsangestellten ist Gift für den Rechtsstaat und die Demokratie ».

Compliance-Risiken bei NGOs

SRF 10vor10 – Auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind Korruptionsrisiken und der Gefahr von schwer wiegendem Fehlverhalten ihrer Mitarbeitenden ausgesetzt. Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, erläutert, welche Kontrollmechanismen bei NGOs notwendig sind und welche Massnahmen sie zu treffen haben, um diesen Risiken zu begegnen.

Immer mehr Lobbyisten hinterlassen «Fussabdrücke» im Gesetz

Radio SRF Rendez-Vous am Mittag «Viel zu viele der wichtigen Einflussnahmen von Lobbyisten bleiben bei uns im Dunkeln», sagt der Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, Martin Hilti: «Das ist das Problem.» Bereits wenn die Verwaltung erste Gesetzesentwürfe schreibt, schalten sich Interessenvertreter ein und hinterlassen so ihre Spuren im Gesetz. «Legislative Fussabdrücke» nennt Transparency International Schweiz diese Spuren, und fordert jetzt in einer Studie: Dieser «Fussabdruck» soll in den Erläuterungen zu Gesetzestexten öffentlich dokumentiert werden. «Wir müssen aufpassen, dass wir das Vertrauen in die Institutionen nicht verlieren, und dass in der Bevölkerung keine Politikverdrossenheit entsteht», so Hilti.

Un fauteuil Coop pour Doris Leuthard

La Liberté 27.02.2019 Pantouflage – L’ancienne conseillère fédérale Doris Leuthard va entrer au conseil d’administration du géant orange et de sa filiale Bell. Au sein du monde politique, la rapidité de la reconversion et  l’orientation choisie surprennent. L’ONG Transparency International Suisse déplore l’absence totale de règles même minimales à ce sujet. Elle demande l’instauration d’un délai de carence obligatoire pour les anciens conseillers fédéraux et hauts cadres de l’administration lorsque des intérêts publics pourraient être lésés. Selon Alex Biscaro, son directeur adjoint, «un délai de carence approprié assurerait mieux l’intégrité de la fonction et éviterait jusqu’à l’apparence d’un avantage indu».

Lobbying im Bundeshaus: Es fehlt an Transparenz

Tagesgespräch Radio SRF 28.02.2019 Sie gelten als die Drahtzieher, die im Hintergrund auf den Gesetzgebungsprozess einwirken und sich dabei nicht immer blitzsauberen Methoden bedienen: die Lobbyisten. Nun hat Transparency International Schweiz eine umfassende Studie zum Lobbying publiziert. Ist der zweifelhafte Ruf von Lobbyisten gerechtfertigt? Im Tagesgespräch diskutieren Martin Schläpfer, Cheflobbyist der Migros, und Alex Biscaro von Transparency über das Lobbying in Bundesbern.