Accès refusé à Transparency International

20 Minutes 13.12.2018 La presse pourra lire la décision de non-entrée en matière du Ministère public vaudois en lien avec les voyages de Géraldine Savary et Pascal Broulis en Russie. Souhaitant également accéder au dossier, l’association Transparency International Suisse n’a pas été entendue. Directeur de Transparency International Suisse, Martin Hilti s’est dit «très surpris» de la décision du Ministère public vaudois. «Comme les personnes concernées par ce voyage en Russie sont des personnalités publiques, notre association devrait avoir accès à cette ordonnance».

La Suisse ne fait pas partie des bonnes élèves

RTS Le journal horaire 07.12.2018 Le bilan est mitigé en matière de lutte contre la corruption, c’est le constat de Transparency International Suisse. Selon l’ONG, chaque affaire de corruption est une affaire de trop. Les principaux problèmes dans notre pays sont entre autres les frais excessifs et cadeaux inappropriés offerts à des agents publics, l’opacité du financement de la vie politique et du lobbying et les failles du dispositif anti-blanchiment d’argent.

rencontres informelles des autorités de poursuite pénale sont délicates

RTS 19h30 21.11.2018 Les «rencontres informelles» du Ministère public de la Confédération dans le cadre de procédures en cours suscitent la critique. Pour Transparency International Suisse il est important que telles réunions sont effectuées officiellement. Autrement il existe un risque que tant la crédibilité des autorités de poursuite pénale que la confiance en l’État de droit souffrent, dit Martin Hilti, directeur de TI Suisse.

Die Rechtmässigkeit von Spesenexzessen ist fraglich

SonntagsBlick 18.11.2018 Angestellte der Bundesverwaltung generieren 121 Millionen Franken Spesen pro Jahr, wobei das VBS als grösstes Departement über einen Drittel der Spesenlast verantwortet. Die Erfüllung gewisser öffentlicher Aufgaben erfordert zwar eine erhöhte Reisetätigkeit, z.B. wenn es um internationale Konferenzen oder Verhandlungen geht. Darunter dürfte aber der Transport von Privatpersonen mit Armeehelikoptern zu rein vergnüglichen Veranstaltungen nicht zählen. Es ist « höchst fraglich, ob bei den Spesenexzessen im VBS nicht gegen gesetzliche Bestimmungen verstossen wurde », so Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz.

«Zu oft wird verdeckt lobbyiert»

Basler Zeitung / Tages Anzeiger 16.11.2018 Die Agentur Furrerhugi habe bei hochrangigen Medienvertretern für CVP-Bundesratskandidatin Viola Amherd lobbyiert, ohne dies offenzulegen. Nun kommt es zu einem Verfahren bei der Aufsichtsinstanz des Lobbyistenverbands Spag. Alex Biscaro von Transparency International überraschen die Vorwürfe nicht. In der Branche komme es leider immer noch viel zu oft vor, dass verdeckt und ohne klare Offenlegung lobbyiert werde.

«Solche Fälle schaden unserer Demokratie»

SRF 2.11.2018 Spesenbezüge in der Schweiz sorgten diese Woche wieder für Diskussionen. Politiker, Offiziere oder Professoren – wenn es auf Kosten der anderen geht, wird das Portemonnaie locker gezückt. Was wird in der Schweiz gegen diese Exzesse unternommen? Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, antwortet im Interview auf diese und weitere Fragen.

Des politiciens suisses pas si exemplaires

Swissinfo.ch 16.10.2018 Auch die Schweizer Politik bleibt nicht vor Korruption gefeit. Dies zeigen gleich mehrere strafrechtliche Ermittlungen, die zurzeit gegen verschiedene Schweizer Politiker auf kantonaler sowie eidgenössischer Ebene laufen. «Politikern fehlt es an Sensibilität was Interessenkonflikte angeht. Das erklärt, wieso unsere gewählten Abgeordneten zu oft unangebrachte Vorteile akzeptieren.», sagt Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz. Dennoch verlangt keine der grossen politischen Parteien von ihren Abgeordneten, eine Ethik-Charta oder einen Verhaltenskodex einzuhalten bzw. zu unterzeichnen. Um diese Lücke zu schliessen sowie mehr Sensibilisierung zu erreichen, setzt sich TI Schweiz für Regeln ein, damit inskünftig Korruptionsfälle in der Politik besser verhindert oder bestraft werden können.

Neue Regeln für Lobbyisten im Bundeshaus

Handelszeitung 13.10.2018 Der Zugang von Lobbyisten im Bundeshaus soll zukünftig transparenter werden. Die SPK (Staatspolitische Kommission des Ständerates) hat dem Parlament vergangenen Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf unterbreitet. Laut der Vorlage müssen Lobbyisten neu Angaben zu ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern sowie zu ihren Aufträgen machen. Das umstrittene «Götti»-System, mit dem jeder Parlamentarier zwei Personen Zutritt zum Bundeshaus verschaffen kann, soll jedoch beibehalten werden. Nur eine Minderheit befürwortet das Ende dieses «Badge-Basars». Für Transparency International Schweiz geht die geplante Regulierung zu wenig weit. Sie fordert ein modernes Akkreditierungssystem für professionelle Lobbyisten, bei dem Transparenz, Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung sichergestellt ist.