Darum sind Beamte so anfällig für Korruption

14.12.2017 20 Minuten  Die jüngste SBB-Bestechungsaffäre zeigt: Auch im staatsnahen Betrieb gibt es Mauscheleien. Experten sagen warum. Ein Angestellter der staatsnahen SBB hat sich jahrelang Aufträge zugeschanzt. Unter dem Strich kassierte er Leistungen von über zwei Millionen Franken, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete. «Das Beschaffungswesen ist besonders anfällig für Korruption», sagt Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, zu 20 Minuten. Denn hier gehe es oftmals um viel Geld.

SP warnt vor 1000er-Note

16.11.2017 Tagesanzeiger Die Umtauschfrist für die alten Banknoten soll aufgehoben werden, finden SVP und FDP. Gegner befürchten hingegen kriminelle Machenschaften. Der Wegfall der Umtauschfrist für alte Banknotenserien ist umstritten. Gerade die Tausendernoten könnten für kriminelle Zwecke gehortet werden. Befürchtet wird zudem, dass dem Elementarschadenfonds zu wenig Geld zur Verfügung stehen wird.

«Gravierende Lücken» im Geldwäscherei-Gesetz

26.10.2017 NZZ Der Schweizer Immobilienhandel wird oft mit Geldwäscherei in Verbindung gebracht. Die Organisation Transparency International fordert nun schärfere Regeln zur Überprüfung von Geldern. Der Vorwurf ist nicht neu: Der Immobilienhandel in der Schweiz sei attraktiv für Geldwäscher, hiess es bereits im Juni 2015 im Bericht einer interdepartementalen Arbeitsgruppe des Bundes. Seither wurden die Vorschriften verschärft, aber nicht für den Immobilienbereich. Transparency International Schweiz spricht deshalb in einem neuen Bericht von «gravierenden Lücken im Anti-Geldwäscherei-Dispositiv», die angesichts der verstärkten Regulierung im Finanzbereich – so die Vermutung – auch zunehmend ausgenutzt würden. Zwar gebe es eine überschaubare Anzahl von bekannten Fällen, aber es sei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen.