OECD: Schweiz könnte mehr tun gegen Bestechung von Amtsträgern

Blick.ch 27.03.2018  Die Schweiz ist zwar aktiver geworden bei der Bekämpfung von Bestechung im internationalen Geschäftsverkehr. Die OECD hat seit 2011 eine signifikant höhere Anzahl von Strafverfolgungen und Verurteilungen festgestellt. Doch Bern könnte mehr tun. (…) Für die Nichtregierungsorganisation Transparency International Schweiz bestehen für die Schweiz weiterhin «erhebliche Risiken» bei der Korruption und Geldwäscherei. Eric Martin, Präsident von Transparency International Schweiz, fordert, dass Bundesrat und Parlament «die Schlupflöcher nun endlich beseitigen».

Politische Beeinflussung ausserhalb des Parlaments

SRF – Echo der Zeit  16.3.2018 In Bern geht heute die Frühlingssession zu Ende. Politik wird nicht nur im Bundeshaus gemacht. Bei Lobby-Anlässen, bei Apéros und in den Restaurants wird ebenfalls versucht, politischen Einfluss zu nehmen. Und viele orten nicht nur bei den Lobbyisten ein Problem, sondern auch bei den Mandaten, die die Politiker neben ihrem Job noch haben.

Darum sind Beamte so anfällig für Korruption

14.12.2017 20 Minuten  Die jüngste SBB-Bestechungsaffäre zeigt: Auch im staatsnahen Betrieb gibt es Mauscheleien. Experten sagen warum. Ein Angestellter der staatsnahen SBB hat sich jahrelang Aufträge zugeschanzt. Unter dem Strich kassierte er Leistungen von über zwei Millionen Franken, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete. «Das Beschaffungswesen ist besonders anfällig für Korruption», sagt Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, zu 20 Minuten. Denn hier gehe es oftmals um viel Geld.