Transparence : le contre-projet ne séduit pas

Le Matin, 29.8.2019 – Le contre-projet indirect à l’initiative sur la transparence est critiqué par la gauche comme par la droite. Transparency International Suisse, quant à elle, estime que le contre-projet ne va pas assez loin sur des points essentiels pour garantir de manière efficace la transparence du financement de la vie politique. L’ONG relève que l’argent joue un rôle important dans tous les domaines de la société, y compris la politique. Son origine représente une source d’information pertinente pour l’électorat lorsqu’il se forge une opinion politique.

Un poison pour la démocratie

Le Courrier, 29.8.2019 – Les explications de Serge Dal Busco quant au don de 10 000 francs reçu de Manotel laissent apparaître des incohérences. Alors que ce sera au juge de décider s’il y a eu une violation du code pénal, le dommage causé par l’affaire est déjà énorme, affirme Martin Hilti, directeur de Transparency International Suisse. Son organisation demande un code d’éthique contraignant réglant les conflits d’intérêt, dons et invitations, incluant des sanctions en cas de non-respect. « Le droit pénal est la ligne rouge à ne pas franchir. Même si elle n’est pas dépassée, certains comportements sont déjà problématiques », estime M. Hilti. Il appelle également de ses vœux la mise en place rapide d’une réglementation complète portant sur la transparence sur le financement des partis politiques, des candidats et des votations.

Mehr Transparenz in der Sozialhilfe statt in der Politikfinanzierung?

Blick, 25.8.2019 – Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats schlägt mehr Transparenz in der Sozialhilfe vor und fordert, die Daten von Gewerkschaftsmitgliedern und Sozialhilfeempfängern von der Liste besonders schützenswerter Daten zu streichen. «Transparenz brauchen wir in anderen Bereichen und zwar dringlich», hält Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, fest. So etwa in der Politik.  Im Gegensatz zum Rest Europas fehlten in der Schweiz gänzlich Regeln zur Transparenz der Finanzierung von Wahlen, Abstimmungen und Parteien.  

Politik und Einladungen: versteckte Interessen

Corriere del Ticino, 19.8.2019 – Wenn Unternehmen Politiker und Politikerinnen zu Anlässen wie dem Filmfestival Locarno einladen und auch für Unterkunft und Verpflegung aufkommen, können sich unter bestimmten Umständen beide Seiten der Korruption strafbar machen. Die Angemessenheit der Einladungen müsse von Fall zu Fall geprüft werden, sagt Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz. Trotz der Skandale der letzten Jahre herrsche ein Mangel an Sensibilität: „Es gibt noch viel zu tun.“

Invitations VIP: le grand malaise des politiciens

Le Temps, 29.7.2019 – Par crainte d’être soup­çon­nés de cor­rup­tion il de­vient tou­jours plus dif­fi­cile pour les élus d’ac­cep­ter in­vi­ta­tions, ré­cep­tions et autres avan­tages. Alors que le Code pé­nal sti­pule que l’ac­cep­ta­tion d’avan­tages «de faible im­por­tance» n’est en prin­cipe pas pas­sible de poursuites pé­nales, même des actes ap­pa­rem­ment ano­dins peuvent tom­ber sous le coup de la loi. Se­lon Mar­tin Hil­ti, di­rec­teur de Trans­pa­ren­cy In­ter­na­tio­nal Suisse, il faut tou­jours exa­mi­ner le cas en cause. «Pour un fes­ti­val, ce­la de­vient dé­li­cat, no­tam­ment si le ti­cket d’en­trée est com­bi­né par exemple avec une res­tau­ra­tion gé­né­reuse» , pré­vient-il.

Schweiz verdient Millionen mit Geldwäscherei

Radio 24, 16.7.2019 – Der Anteil der Geldwäschereimeldungen in Zusammenhang mit Korruption hat sich in den vergangenen Jahren in der Schweiz markant erhöht. Dies geht aus einem nun vom Staatssekretariat für internationale Finanzfragen veröffentlichten Bericht hervor. Während dieser die bestehenden Schweizer Gesetzesbestimmungen und Gegenmassnahmen jedoch für ausreichend erachtet, hält Martin Hilit, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz, im Interview fest: der erschreckende Befund der Bundesverwaltung stimme, die Schlussfolgerung dagegen einmal mehr nicht.

Millionen auf Bestellung – Einblicke in die Wahlkampffinanzierung

Republik, 5.7.2019 – Was in Nachbarstaaten Parteispendenskandal hiesse, sei hierzulande politischer Alltag: Republik hat Dokumente analysiert, die einen umfassenden Einblick in die Wahlkampffinanzierung der SVP geben. Im Gespräch mit dem digitalen Magazin spricht Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency International, über die Besonderheiten der Schweiz im Bereich Korruption und Politikfinanzierung: „Der grosse Skandal in der Schweiz ist, dass wir trotz wiederkehrender kleinerer Skandale als einziges Land in Europa keine Transparenzregeln kennen über die Finanzierung von Parteien, Wahlen und Abstimmungen“.

Swissmem-Direktor droht Anzeige wegen Indiskretion

Der Bund, 26.6.2019 – Nach seiner Wahl zum neuen Swissmem-Direktor soll Stefan Brup­bacher Ende 2018, als er noch Generalsekretär des Wirtschaftsdepartements von Bundesrat Johann Schneider-Ammann war, seinem heutigen Arbeitgeber vertrauliche Informationen gegeben haben. Der Fall zeige einmal mehr, wie dringend notwendig die Schaffung von zwingenden gesetzlichen Karenzfristen für heikle Seitenwechsel seien, sagt Martin Hilti, Geschäftsführer von TI Schweiz.

Revision des Geldwäschereigesetzes

Bluewin.ch, 26.6.2019 – Der Bundesrat will die Regeln gegen Geldwäscherei verschärfen. Auch Anwälte, Notare und weitere Berater sollen künftig Sorgfaltspflichten einhalten müssen. Berater sollen einen Verdacht auf Geldwäscherei zudem melden müssen – Anwälte nur bei Finanztransaktionen. Der Organisation Transparency International Schweiz gehen die Änderungen nicht weit genug. Zwar würden wichtige Mängel behoben, schreibt sie in einer Mitteilung. Die Geldwäschereibekämpfung der Schweiz bleibe aber lückenhaft.